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Pressemitteilung 01.06.18

Sächsische Zeitung – Neiße-Park zieht an

Ganz so anstrengend hatte sich Holger Werner die Anfahrt nun doch nichtvorgestellt. Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma lotsen ihn in seinem Auto quer überden Parkplatz, der Herr aus der Nähe von Niesky folgt ihren Zeichen und ihrem Winken. „Na ja, dass heute hier viel los ist, konnte ich mir schon vorstellen. Aber das...", sagt er nach der erfolgreichen Parkplatzsuche. Seine Gattin hatte ihn zu dem Besuch überredet. „Wurde ja genug Werbunggemacht", brummelt HolgerWerner.


Donnerstag, kurz vor neun, auf dem Parkplatz des neuen, alten Neiße-Parkswird es tatsächlich eng. Sogar das Parkdeck, ansonsten eher spärlich mit Autos besetzt,ist bestens ausgelastet. Eine Etage darunter läuft inzwischen das offizielle Eröffnungsprogramm. Sogar Landrat Bernd Langeist da. „Es mag zwar ein bisschen ungewöhnlich sein, dass ein Landrat zur Eröffnungeines Einkaufszentrums kommt", sagt er. Aber in diesem Fall macht er docheine Ausnahme. „Die Neueröffnung, die Investition ist ein Zeichen des Unternehmens, dass es an die Region glaubt", so Bernd Lange. 27 Millionen Euro, verteilt auf zwei Bauabschnitte — so viel hat der Edeka-Verbundin das Görlitzer Projekt gesteckt. Christian Ort, Edeka-Geschäftsführer für Nordbayern-Sachsen-Thüringen, ist mit der Marktkauf-Umgestaltung sehr zufrieden.


Rund drei Millionen Euro, sagt er, wurden allein in die Haustechnik von Marktkauf investiert. Großen Wert habe man auf die Energieeffizienz des Marktes gelegt: Statt Leuchtstoffröhren erhellen nun LED Lichter den Markt, neu ist auch die Heizungs beziehungsweise Kuhlanlage. „Wir sparen bei Marktkauf bis zu 26 Prozent proMonat an Energie im Vergleich zu 2016", so Christian Ort. Für die Kollegen um Marktkauf-Chef Richard Niederprüm gehen jetzt anstrengende Wochen zu Ende. „Die Kollegen haben hervorragend mitgezogen", sagt er. Unterstützung bei den Veränderungen im Geschäft kam auch von außerhalb — von anderen Marktkauf-Niederlassungen.



Peter Gerlach, Chef der federführenden CEV Immobilien GmbH aus Hamburg sieht im Neiße-Park Görlitz etwa deutschland weit Einzigartiges. „Mit dem ersten Bauabschnitt und jetzt mit dem zweiten ist nicht nur ein Einkaufsmarkt entstanden, sondern eine Art Hybridmall", sagt er. Einkaufen sei das eine, dass sich Menschen hier begegnen, das andere. Lena Nowak aus Zgorzelec scheint das relativ egal zu sein. Sie schiebt den Einkaufswagen mitten im Getümmel Richtung Einkaufsmarkt. Tatsächlich sind sehr viele Einkäufer aus dem Nachbarland zur Neueröffnung des Neiße-Parks gekommen. Kein Wunder: Donnerstag, Fronleichnam, ist Feiertag im Nachbarland. „Mir gefällt das neue Zentrum sehr gut", sagt Lena Nowak. Klar, zur Eröffnungkommen nun mal viele Leute. „Aber vielleicht bekomme ichja gerade heute manches etwas billiger", hofft sie.



Der Neiße-Park, es wurde offensichtlich zuletzt mit heißer Nadel gestrickt, damitdie Eröffnung am letzten Tag im Mai funktioniert. Christian Albrecht, Leiter Center Management bei CEV Immobilien, ist sichtlich erleichtert. „Die letzten Arbeiten fanden tatsächlich noch in den frühen Donnerstagmorgenstunden statt. Gegen drei Uhr kam die Putztruppe", schildert er. Dennoch, manches sieht noch etwas unfertig beim genauen Hinschauen aus. Woolworth etwa hat die Eröffnung nicht geschafft. „Bald", heißt es dort, soll man einkaufen können. Auch die Deckenverkleidung des nun durchgehenden Arkadengangs hat noch nicht den äußersten rechts angesiedelten Mieter, Adler, erreicht. Dort steht noch ein Gerüst. Auch die Sparkassenautomaten sind noch nicht installiert. Sie sollen wohl am 11. Juni kommen. „Ach das ist doch nicht so schlimm", sagt ein älteres Ehepaar aus Görlitz. In den kommenden Tagen werden bestimmt noch die restlichen Arbeiten erledigt, sind sie sicher. Den Königshufenern jedenfalls gefällt der neue Neiße-Park. „So etwas braucht Görlitz, das zieht Kunden aus der ganzen Gegend an", finden die beiden. Auf dem Parkplatz zwischen Deck und Orion-Erotikmarkt hat inzwischen auch HolgerWerner einen Einkaufswagen ergattert.


„Dann mal aufins Getümmel", sagt er. Was er bisher gesehen hat, so von außen: „Nicht schlecht. Aber erst mal von innen angucken."


Von Matthias Klaus


Quelle: Sächsische Zeitung

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